Der Blauregen – eine wuchsfreudige Kletterpflanze

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Posted by admin | Posted in Allgemein | Posted on 18-01-2012

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Freunde der verschönernden Hauswandbegrünung schätzen den Blauregen vor allem wegen seines schnellen Wuches, der großen Blütenausbildung und auch wegen seiner (relativen) Unanfälligkeit während der garstigen Wintermonate. Allerdings ist der Blauregen auch gerade wegen seines rasanten Wuchsverhaltens eine ständige Gefahr für Hauswände, Regenrinnen und Kletterhilfen bzw. Rankgitter. Hier empfiehlt sich einen Respektabstand des Blauregens vor den empfindlichen Bereichen einzuhalten. Dieser sollte in etwa bei 1,5m bis 2m liegen.



Blauregen (Foto von kletter-pflanzen.de)

Botanische Bezeichnungen für Blauregen

Der Blauregen hat gleich eine Mehrzahl von Eigennamen aufzuweisen, von denen sich etliche auf den amerkanischen Arzt Caspar Wistar beziehen. Diese Namensgebung wurde vom englischen Botaniker und Zeitgenossen Wistars Thomas Nuttall angeregt.

    alternative Namen für Blauregen

  • Wisteria
  • Wisterien
  • Wistarie
  • Glyzinen
  • Glyzinien
  • Glycinen
  • Glycinien

Herkunft Blauregen

Die Wisteria ist vor allem in Ost- und Südost-Asien beheimatet. Gemeinhin unterscheidet man zwischen Japanischen und Chinesischen Blauregen.

Blütezeit / Beblätterung

Die gängigen Blauregensorten beginnen im Frühsommer (April/Mai) ihre charakteristischen hängenden Blütenstände auszubilden. Die Nachblüte kann man im August beobachten. Beblättert ist der Blauregen von ca. Mai bis November.

Zuschnitt

Ein Frühjahrszuschnitt der Herbsttriebe ist sehr empfehlenswert und sollte jetzt im Februar / März vorgenommen werden. Dies fördert die Ausbildung von einer Vielzahl Blühtrieben und verhilft dem Blauregen zu einer üppigen Blüte. Der Rückschnitt der Jahrestriebe auf ca. 25 cm erfolgt dann im Hochsommer (Juli / August).

toxische (giftige) Inhaltstoffe

Im Blauregen sind giftige Alkaloide zu finden und auch Glykosid ist ein Bestandteil der Rinde und der Wurzeln der Kletterpflanze.