Hopfen als Zier- und Nutzpflanze.

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Posted by admin | Posted in Allgemein | Posted on 11-10-2009

Die Hopfenart, die auf Nordhalbkugel vorwiegend zu finden ist und zum Beispiel auch für das Brauen von Bier verwendet wird ist der sogenannte “Echte Hopfen” (Humulus lupulus) und gehört zu der Familie der Hanfgewächse (Cannabaceae).

Die Wildform der Hopfens ist eine in Gärten weit verbreitete Schlingpflanze, die durch ihre wilde Wucherung und das ausladende Wurzelwerk oftmals zu Problemen für andere Pflanzen führt. Dank Zweiterem ist der Wildhopfen entsprechend schwer wieder zu entfernen. Die noch jungen Sprossen des wilden Hopfen gibt jedoch ein sehr ansprechendes Gemüse ab.

Hopfen zum Bierbrauen

Da die Blüten des wilden Hopfens viel zu klein ausfallen, wird zum Bierbrauen Kulturhopfen verwendet. In Deutschland ist vor allem das Anbaugebiet in der Hallertau – zwischen München und Regensburg gelegen – bekannt. Wer auf der Autobahn an den Hopfenstangen vorbeifährt, kann den Eindruck gewinnen hier würden Telefonmasten gezüchtet.

Vermehrt wird der Hopfen über Stecklinge, die mit Kletterhilfe versehen im Frühjahr (Mai) gepflanzt werden. Wer Wert auf mehrjährigen Hopfen legt, muss darauf achten die Sorte wirklich Humulus lupulus
ist, da andere Hopfensorten auch nur einjährig sein können. Zur Überwinterung reicht es das Wurzelwerk zu schützen , die überirdischen Teile können entsorgt werden. Wer seinen Hopfen als Kübelpflanze hält, sollte auf reichlich Nährstoffe (vor allem Stickstoff) und eine gute Wasserversorgung achten.

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