Ein Kürbis für Halloween

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Posted by admin | Posted in Allgemein | Posted on 28-10-2009

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Wer aus der letzten Kürbisernte noch stattliche Exemplare übrig hat oder bei der Aussaat Samen von Speiskürbissen und Zierkürbissen vermischt hat (die Früchte schmecken sehr bitter und sind für die Verarbeitung in der Küche ungeeignet bzw. sind schlichtweg ungenießbar), muss die Früchte nicht entsorgen sondern kann speziell jetzt im Oktober diese noch für die Halloween Dekoration verwenden. Wichtig ist hier, daß der Kürbis nicht in frischem Zustand verarbeitet wird, sondern bereits seit längerer Zeit gut vorgetrocknet wird. Dies erleichtert die Schnitzarbeit im Anschluss ungemein.

Begonnen wird das Aushöhlen der Frucht oben am Stiel, also dort wo später die Öffnung für die Kerze (die dem Halloween Kürbis erst die richtige, gruselige Note verleiht) sein soll. Da der Krübis ja wieder verschlossen werden soll, muss hier sehr sorgfältig gearbeitet werden. Am besten man schneidet leicht schräg nach innen, so daß die Schnittkante mit der Wölbung des Kürbisses nach innen fällt. Dies erleichtert das spätere Aufsetzen der “Schädeldecke”. Wer der Frucht den Anschein von Operationsnarben verleihen will, sollte zudem nicht in einem Stück durchschneiden, sondern gezackt agieren. Wenn der Deckel dann leicht unregelmäßig aufgesetzt wird, ist der Eindruck einer schweren Verletzung komplett.

Das Fruchtfleisch muss nun vollständig entfernt werden, sonst gibt es später unangenehme Gerüche, die speziell im Haus sehr durchdringend sein können. Aus dem Kürbisfleisch kann man prima Sachen machen, die Phantasie muss hier nicht bei Kürbissuppe enden.

Die Augen und Nase sind der einfachste Teil der Aktion. Hier wird einfach mit einem Teppichmesser (oder ähnlich scharfen Gerät) dreieckige Löcher in die Frontpartie (bzw. auf die Seite des Kürbisse, an der später die Frontpartie sein soll) geschnitten. Dreieckig deshalb, weil dies der Fratze erst den gewissen, fiesen Eindruck verleiht.

Beim Mund ist der Phantasie kaum Grenzen gesetzt. Besonders gruselig wirken gezackte Linien, die den Anschein von schweren Zahnschäden vermitteln. Ein große Ausschnittsfläche verleiht dem Kürbis zudem ein breites, gemeines Lachen. Ein kleiner Tip: den fertigen Halloween Kürbis einfach über Monate hinweg vergammeln lassen und schon hat man im Frühjahr ein morbide Fratze im Garten stehen, die jeden Osterhasen vertreibt :)

Hopfen als Zier- und Nutzpflanze.

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Posted by admin | Posted in Allgemein | Posted on 11-10-2009

Die Hopfenart, die auf Nordhalbkugel vorwiegend zu finden ist und zum Beispiel auch für das Brauen von Bier verwendet wird ist der sogenannte “Echte Hopfen” (Humulus lupulus) und gehört zu der Familie der Hanfgewächse (Cannabaceae).

Die Wildform der Hopfens ist eine in Gärten weit verbreitete Schlingpflanze, die durch ihre wilde Wucherung und das ausladende Wurzelwerk oftmals zu Problemen für andere Pflanzen führt. Dank Zweiterem ist der Wildhopfen entsprechend schwer wieder zu entfernen. Die noch jungen Sprossen des wilden Hopfen gibt jedoch ein sehr ansprechendes Gemüse ab.

Hopfen zum Bierbrauen

Da die Blüten des wilden Hopfens viel zu klein ausfallen, wird zum Bierbrauen Kulturhopfen verwendet. In Deutschland ist vor allem das Anbaugebiet in der Hallertau – zwischen München und Regensburg gelegen – bekannt. Wer auf der Autobahn an den Hopfenstangen vorbeifährt, kann den Eindruck gewinnen hier würden Telefonmasten gezüchtet.

Vermehrt wird der Hopfen über Stecklinge, die mit Kletterhilfe versehen im Frühjahr (Mai) gepflanzt werden. Wer Wert auf mehrjährigen Hopfen legt, muss darauf achten die Sorte wirklich Humulus lupulus
ist, da andere Hopfensorten auch nur einjährig sein können. Zur Überwinterung reicht es das Wurzelwerk zu schützen , die überirdischen Teile können entsorgt werden. Wer seinen Hopfen als Kübelpflanze hält, sollte auf reichlich Nährstoffe (vor allem Stickstoff) und eine gute Wasserversorgung achten.